Zur Messung der Wärmestrahlung eines Gebäudes, zur Prüfung möglicher Baumängel und zum Nachweis der Qualität der Bauausführung eignet sich
die Infrarotthermografie besonders gut. Bei älteren Gebäuden geht meist ein großer Teil der Wärme durch schlecht gedämmtes Mauerwerk, Türen
und Fenster verloren. Aber auch bei bereits sanierten Gebäuden können durch die Beseitigung von Wärmebrücken enorme Heizkosten gespart und
Schäden an der Bausubstanz vermieden werden. Isolationsmängel führen jedoch nicht nur zu erhöhten Heizkosten, sondern können auch die
Bildung von Feuchtigkeit und infolge dessen von Schimmelpilzen begünstigen.
Mithilfe einer speziellen Infrarotkamera messen wir die Temperaturverteilung ihres Gebäudes und bilden diese in einem Wärmebild ab. Je heller
die Darstellung im Wärmebild, desto höher ist die abgegebene Wärmestrahlung. Schwachstellen in der Gebäudehülle lassen sich somit leicht
ermitteln.
Bei kühlen Außentemperaturen können Thermografieaufnahmen beweisen, wo kalte Luft ins Haus strömt. (Quelle: Stiftung Warentest 04/2007)
Für ein exaktes Orten von Wärmebrücken wird die Gebäudethermografie in den meisten Fällen von außen und von innen durchgeführt.
Typische Anwendungen:
Fast jedes Betriebsmittel, welches Strom bzw. mechanische Energie überträgt oder verbraucht, wird heiß bevor es zum Ausfall kommt. Durch thermografische Aufnahmen ihrer in Betrieb befindlichen Anlagen sind wir in der Lage besonders beanspruchte oder eventuell bereits beschädigte Betriebsmittel zu erkennen. Eine vorbeugende Instandsetzung ihrer Anlagen bewahrt sie vor Produktionsausfällen und den damit verbundenen Kosten. Nicht zuletzt deshalb ist die Industriethermografie auch ein aktiver Schutz gegen Unfälle und Brände.